Landwirtschaft damals: Von der Zuckerrübe zum Glühwein

Heimatmuseum Schinznach
Sonntag, 4. Oktober 14 bis 17 Uhr
Landwirtschaft damals: Vom Apfel zum Most
Kennen Sie das auch: keuchend erreichen Sie den Bus oder den Zug «auf den letzten Drücker», stehen in der (noch) geöffneten Türe und vor Ihnen: eine Menschentraube. Sie müssen aber dringend einen weiteren Schritt machen, damit Sie nicht eingeklemmt werden. So schieben Sie sich mit sanfter Gewalt nach vorne, noch mehr Enge entsteht, bis jemand ruft: «hey, ned so moschte!!» Das geht übrigens auch in der Gondel, vor dem Zirkuseingang oder am Skilift…
Landwirtschaft damals: gezielt «gemoschtet» wurde, damit aus dem goldenen Saft der Äpfel ein sehr feines und beliebtes Getränk hergestellt werden konnte: mit Kraft die Äpfel zerquetschen und drücken und sich freuen, wenn der Most fliesst.
Sie können im Heimatmuseum selbst Hand anlegen an der alten Presse und ausprobieren, ob es auch Ihnen gelingt. Dann der Lohn: Gold trinken!
Die Ausstellung zeigt Geräte, die es brauchte, um mosten zu können. Den Frauen in der Landwirtschaft (2026 ist UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen) ist im Obergeschoss eine Tafel gewidmet und im Untergeschoss warten die Fossilien (165 Mio. Jahre alt) auf Neugierige.
Ebenfalls erkunden können Sie die Mittlere Mühle mit ihrem interessanten Innenleben.
Das Bistro ist geöffnet, feine Getränke erwarten Sie zum geselligen Zusammensitzen mit Musik aus dem Dreh-Örgeli.
Wir freuen uns auf Sie!
Heimatmuseum und Mittlere Mühle Schinznach
Sonntag, 6. September 2026 von 14 bis 17 Uhr
Landwirtschaft damals: Vom Korn zum Brot – via Mühle und Emmerstube.
«Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp! Der Müller stets wach! Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot und haben wir dieses, so hats keine Not! Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.» (Lied, um 1824)
In der Mittleren Mühle zeigen wir Ihnen, was es braucht, um Korn zu mahlen. Sei es mit dem Reibstein der Steinzeit (sie können selbst Hand anlegen), der römischen Kastenmühle, oder der Wassermühle.
In der Emmerstube können Sie Wissenswertes über die alten Getreidesorten erfahren, die heute wieder immer wichtiger werden. Wer mag, kann aus Einkorn, der Stammmutter aller Weizensorten, Flöckli pressen. Im Holzofen wird Brot gebacken.
Im Heimatmuseum zeigen wir, welche Werkzeuge und welchen Arbeitseinsatz wir früher brauchten, um vom Korn zum Brot zu gelangen. Viele aufgelegte Broschüren und Bücher erzählen die Geschichten von Schinznach und der Mühle mit den verschiedenen Mahltechniken.
15 Uhr: Willi und Ueli Hartmann, «d Mühli-Buebe « feierten kürzlich ihren 80igsten Geburtstag. Sie sind in der Mühle aufgewachsen und berichten aus vergangener «Mühlenzeit» – imlauschigen Innenhof des Heimatmuseums. Dort kann man auch das frisch gebackene Brot erwerben und das Bistro hat ebenfalls geöffnet und lädt zum Verweilen ein.
Sie sehen, es wird Ihnen viel geboten und ein Besuch bei uns lohnt sich sicher. Wir freuen uns auf Sie!
Heimatmuseum Schinznach
2. August 2026 von 14 bis 17 Uhr
Breusi oder Röschti? Pommes oder Fritten? Oder gar Pommesfrites? Chips? Stunggis? Schtock? Man kann sich lange streiten um die Namen von gewissen Gerichten, aber Fakt ist: wir wissen alle, dass es um die Kartoffel geht!
Ohne dieses Nachtschattengewächs, das uns tagtäglich begleitet und unseren Speiseplan massgeblich beeinflusst, sähe die Welt anders aus. Seit dem 16. Jahrhundert, als Seefahrer diese Knolle mitbrachten bis heute hat sie die Schicksale der Menschen und Tiere begleitet.
Landwirtschaft damals: Aus einem Heft von 1945 könnten wir 150 Kartoffelrezepte nachkochen, über 17 Sorten staunen, Tipps zur Lagerung erfahren. So viel verloren gegangenes Wissen. Die Supermärkte haben die Regie übernommen, Normen regieren, wenn wir es zulassen.
Im Museum haben Sie das Sagen. Ob Sie die alten Geräte bewundern oder die Fossiliensammlung (165 Mio. Jahre alt), ob Sie anschliessend unser Bistro besuchen und das Zusammensein geniessen: Sie wählen. Spezial: um 15 Uhr versteigern wir die Museumskartoffeln aus eigenem Anbau. Haben Sie Lust, mitzumachen und Spass zu haben? (Erlös fürs Museum).
Uns freut es sehr, wenn Sie das Museum besuchen. Ebenso steht Ihnen in kurzer Entfernung die Mittlere Mühle für einen interessanten Besuch offen. Nützen Sie die Gelegenheit zum Staunen!
Heimatmuseum Schinznach
Sonntag, 5. Juli 2026, von 10 bis 17 Uhr
Gottesdienst mit Trachtentanz
Landwirtschaft damals: Vom Heu zur Milch zum Rahm und Anke
Ankemödeli, Butterfässli, Milchbränte, «hinder em Münschter hett es Ankeweggemeitli Butterwegge feil», Nideltäfeli, Milchzähne, Milchbubi (äxgüsi), «das goht eim wie Anke abe»…
Wie viele Ausdrücke, Schnabelwetzer und Begriffe es doch gibt in der Mundart für dieses weisse Gold und den Geräten zu seiner Verarbeitung, seinen Folgeprodukten!
In den Läden stehen uns heute x Varianten von Milch, Rahm und Butter, Quark, Käse etc. zur Verfügung: es schwindelt einen.
Wie es früher war, um mit diesem Grundnahrungsmittel zu arbeiten, zeigt das Heimatmuseum mit seinen alten Gegenständen.
Speziell: an diesem Julisonntag können wir den Gottesdienst beim Museum feiern. Die Trachtengruppe wird diese Feier umrahmen.
Wie «im Land, wo Milch und Honig fliessen» ist es nicht ganz, aber nach dem Gottesdienst stehen Einkornsuppe mit Gemüse und Würstchen (auch Vegi) und frisches Emmerstubenbrot bereit für Sie. Gegen ein Entgelt erwartet Sie im Innenhof des Museums ein feines Mittagessen. Ebenfalls ist das Bistro mit Tranksame bereit.
Auch die Mittlere Mühle freut sich immer über einen Besuch (14 bis 17 Uhr).
Sie sind herzlich willkommen!
Heimatmuseum Schinznach-Dorf
Sonntag, 07. Juni 2026 von 14 – 17 Uhr
Vom Korn zum Brot
Als Kinder streiften wir den langen Gräsern entlang und schauten, ob wir beim Erfassen der Samen «Huhn oder Güggel» rufen konnten. Dass diese Samen die Ursprünge unserer Getreidesorten vor Tausenden von Jahren sind, wussten wir nicht.
Aus einem sehr kleinen Korn entsteht ein Grundnahrungsmittel und so viel Feines und Leckeres: ein Wunder.
Lassen Sie sich mitnehmen ins Museum und die alten Geräte bewundern, die nötig waren, um überhaupt den Boden für diese Körner zu bereiten. Was die Menschen leisteten und besonders auch die Frauen, können Sie in der Ausstellung nachlesen und die Fotos dazu anschauen.
Kommen Sie in die Mittlere Mühle und erleben sie die Geschichte dort, wo sie stattgefunden hat.
Kommen Sie in die Emmerstube (Signalisierter Fussweg 5min ab Heimatmuseum), um zu erleben, wie mit Hilfe von antiken Geräten aus den alten Getreidesorten Einkorn, Emmer und Dinkel ein Brot entsteht. Freuen Sie sich am feinen Geruch von frischem Brot aus dem Holzofen und geniessen sie diesen auch noch zu Hause, indem sie ab 16 Uhr einen Laib erwerben.
Im Heimatmuseum können Sie sich mit Most, Wein, Wasser erfrischen gegen kleines Geld und ab 16 Uhr das feine, schmackhafte Brot kosten, gemütlich sitzen. Wir freuen uns auf Sie!

40 Jahre Emil und das Heimatmuseum
Heimatmuseum Schinznach
Internationaler Museumstag und Jubiläum
Auch wir als kleines Museum machen mit an Internationalem und haben am Sonntag, 17. Mai 2026 von 14 bis 17 Uhr für Sie geöffnet.
Unser Jahresmotto lautet «Landwirtschaft damals». Die Gerätschaften für die Landwirtschaft und den Haushalt von früher, dazu die Vor-Vor-Vorfahren der heutigen Seeigel, Seesterne etc., welche versteinert seit 165 Millionen Jahren auf Sie warten, begrüssen Sie herzlich.
Ein besonderer Anlass steht an: keine Million Jahre, aber stolze 40 sieht das Museum, wie Emil Hartmann sich einsetzt, um dem Museum und damit uns so viel Wissenswertes und Seltenes zu erhalten und nahe zu bringen. Unzählige Stunden, freiwillig und ohne Entlöhnung arbeitet er, damit wir lebendige Erinnerungen an die Vorzeit hier im Tal haben. Ohne ihn und die vielen Menschen hier und in der ganzen Schweiz, die im Hintergrund Tolles leisten, wären wir ärmer dran. Schätze gingen verloren und damit vergessen- das Verständnis für «Früheres» und das Staunen darüber wären verschwunden.
Dieses Jubiläum ist auch den Menschen gewidmet, die früher mitgewirkt haben und im Stillen verabschiedet wurden.
Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern und mit Emil ab 15:30 Uhr auf sein 40-jähriges Jubiläum anstossen!
Heimatmuseum Schinznach
Sonntag, 3. Mai 2026, von 14 bis 17 Uhr
Landwirtschaft damals
Freuen Sie sich auch über gute Nachrichten? Wir haben eine: das Heimatmuseum und die Mittlere Mühle sind bereit für diese Saison und öffnen ihre Türen weit für Sie!
Das neue Museumsjahr startet mit dem Thema «Ackerbau» und Sie können die vielen Geräte, die dazu gebraucht wurden, bestaunen.
In der Mittleren Mühle sehen Sie, was es braucht, um überhaupt «unser tägliches Brot» herzustellen.
Sie werden unterhalten mit «Peter Oberson und siine Ländlerfründe Schenkenberg», lüpfige Musik: noch eine frohe Nachricht!
Ein spezielles Kapitel ist dieses Jahr den Frauen in der Landwirtschaft gewidmet: 2026 ist das UNO-Jahr der Landwirtinnen. Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband ist heuer 94 Jahre alt. Denkwürdig. Ohne die tatkräftige Mithilfe, die enge Zusammenarbeit mit ihren Männern wäre die Landwirtschaft nicht durchführbar gewesen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Nur zusammen können wir etwas bewirken.
Haben Sie Durst? Sie erhalten gegen einen kleinen Preis ein Glas Wein oder Most oder ein Tässchen Kaffee.
Ebenfalls von «damals» sind die 165-Millionen-jährigen Versteinerungen im Keller des Museums und warten auf Besuch.
Sie sehen: ein Besuch lohnt sich sehr!
Thema für das Jahr 2026 umfasst viele Tätigkeiten der Landwirtwchaft:
und auch noch einige andere spannende Themen!
Lassen Sie sich überraschen.
Ihr Museumsteam
nicht nur in der Pflanzenwelt, auch im Museum laufen die Vorbereitungen auf Hochturen, für die nächsten Anlässe.
Start am 1. Sonntag im Mai 2026
Das Museumsteam DANKT ALLEN Besuchern, Gönnern, Spendern und Konsumenten der Wirtschaft für Ihre Treue und wir freuen und auf ein Wiedersehen in diesem Jahr.
Wir wünschen allen eine schöne Winterzeit und eine guten Start im Frühling.
Euer Museumsteam