Hüten und Brüten

Wenn Martin Deubelbeiss den Hühnereierausbrüte-Apparat aus seiner Familie demonstriert am Sonntagnachmittag vom 5. September 2021, wird ein kleines Feuerwerk losprasseln im Heimatmuseum Schinznach-Dorf.

Brutmaschine, H. Deubelbeiss, Schinznach-Dorf

Gar zwei Museen gibt es hier: das Mühlemuseum und das Heimatmuseum. Das Mühlemuseum ist gerade vom Talbach in Mitleidenschaft gezogen worden und wird bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen, bis getrocknet und aufgeräumt werden konnte.

Der Spycher, der das Heimatmuseum beherbergt, liegt etwas weiter oben und hat seine Schätze aus dem Schenkenbergertal am Trockenen. Hier wird Martin Deubelbeiss auftreten, nachdem er ja zwei Tage vorher bereits in der Aula im Duo mit Gitte Deubelbeiss ‘Kurt & Daisy’ zum Besten gegeben hat.

Schon vorher allerdings, am Donnerstag, 26. August, wird um 18:30 der Museumsplatz vom Chor Schenkenbergertal bespielt, genauer besungen – auch die Kultur schlüpft aktuell wieder allerorten!

Bewahrt wurden im Heimatmuseum unterdessen die Zeugen des Fundaments, das uns hier trägt: die Fossilien der meereslebenden Stachelhäuter aus dem hiesigen Heistersteinbruch. Die Übersicht zum Rebbau im Schenkenbergertal über die Zeiten bringt uns der Gegenwart näher, das ‘Home Office à l’ancienne’ spielt mit der aktuellen Lage und diese hat auch Regula Umbricht aus Thalheim zu den Variationen mit den Elementen einer Mäusefalle aus dem Museumsdepot inspiriert – und so sind wir wieder im Hier und Heute angekommen.